Ursula Strauss, © Magda Bauer/BUERO.BAND

Das zweite Gesicht der Wachau

Ursula Strauss in Echtzeit

Denkt man an die Wachau, hat man ein grünes Riedenmeer vor Augen, das sanft die besten Lagen umspült. Da klirrt und lacht es aus den Kellergassen, während sich die blaue Donau ihren Weg durch das UNESCO-Weltkulturerbe bahnt. So kennt man sie, so liebt man sie. Aber es gibt noch eine ganz andere Wachau. Eine etwas rauere und stillere. Eine, die zum Rückzug und zum Müßiggang einlädt. Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, wenn es langsam Zeit für Glühwein und ausgedehnte Spaziergänge wird – dann kann man sich ein zweites Mal in die einzigartige Kulturlandschaft verlieben. Besonders gut gelingt das, während Ursula Strauss mit „Wachau in Echtzeit“ spannende, historische und bisher ungesehene Orte mit ihren liebsten Kolleginnen und Kollegen bespielt.

Großer Andrang bei der Programmpräsentation von „Wachau in Echtzeit“ am Geyerhof, © Magda Bauer/BUERO.BAND


Von Oktober bis Dezember tritt „das Telefonbuch von der Uschi“, wie Alexander Hauer, künstlerischer Organisator, es spitzbübisch nennt, in der Wachau auf. Ursula Strauss ist zum 6. Mal in Folge für das großartige Programm von „Wachau in Echtzeit“ verantwortlich, das am bezaubernden Bio-Weingut Geyerhof in Oberfucha/Furth nahe Göttweig vorgestellt wird. Bei einem Glas Grüner Veltliner haben wir mit der wunderbaren künstlerischen Leiterin geplaudert, viel gelacht und Lust auf die interessanten Stücke, die winterliche Wachau und ein zweites Glas Grüner Veltliner bekommen.

 „Wir sind so beschenkt von der Gegend in der wir leben dürfen, von der Natur, den wunderbaren Menschen. Das dürfen wir nie vergessen – und darum müssen wir mit offenen Augen durchgehen.“

Ursula Strauss über die Wachau