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Einer, der sich gerne die Hände schmutzig macht

Reinhard Kittenberger lebt für, mit und in seinen Erlebnisgärten

Es ist ein heißer Maitag in Schiltern bei Langenlois. Im Glas.Haus, dem Restaurant der Kittenberger Erlebnisgärten, treffen wir Reinhard Kittenberger. Als er die Terrasse betritt, wird er sofort von seinen Gästen angesprochen. „Das passiert immer“, erzählt Manuela Murth, Prokuristin und kaufmännische Seele. „Man erkennt ihn einfach. Vor allem an seiner Stimme“, sagt sie schmunzelnd. Ein braungebrannter, lächelnder Mann im grünen Kittenberger-Team-Shirt nimmt bei uns am Tisch Platz. „Wennst was sagen willst, müssen dich die anderen auch verstehen“, zitiert er einen seiner ehemaligen Lehrer. Und erzählt neben dem plätschernden Wasserfall noch viel mehr – über sich, seine Leidenschaft und dem Blick fürs Wesentliche.

Reinhard Kittenberger beim Spaziergang durch die Gärten, © M.Bauer/Buero.Band

„Um Großes zu erhalten sind es die kleinen Dinge, die nicht vernachlässigt werden dürfen.“

Reinhard Kittenberger beim Spaziergang durch die Gärten

Er ist Herr über 50.000 Quadratmeter Schaugartenfläche, eines großartig sortierten Gartencenters und eines Restaurants, das selbst um 11 Uhr vormittags schon gut gefüllt ist. Von den 40 Gärten hat er 38 selbst geplant und mitgebaut. Einen durften seine Mitarbeiter gestalten, den „Garten der Junggebliebenen“ sein ehemaliger Lehrer und Mentor Dir. Georg Steinböck. Er kennt jede Blüte und jeden Stamm, die meisten davon hielt er mindestens einmal in Händen. Bei unserem Spaziergang kickt er Steinchen vom Weg, zupft lose Blätter aus den Büschen und kümmert sich um heruntergefallene Äste, während er Geschichten über sich und seine Gärten erzählt. Angefangen hat alles mit einem privaten Schaugarten, als Inspirationsquelle für Kunden gedacht. Aber beginnen wir noch etwas früher…